Die Monbijoubrücke bestand aus zwei formal gleich ausgebildeten Teilen:
Während die südliche Brücke den Kupfergraben in einem Winkel
unter 90° kreuzt, schnitt die nördliche die Spree in einem schiefen
Winkel. Die Mittellinien beider Brückenteile kreuzten sich vor dem Haupteingang
mit einer platzartigen Erweiterung.
Der nördliche Brückenteil wurde 1945 stark beschädigt und durch
eine provisorische Holzkonstruktion ersetzt. Später errichtete man eine
sehr einfache Balkenbrücke aus Betonkonstruktion mit einem Strompfeiler,
welche das Gesamtbild erheblich beeinträchtigt. Diese formlose Fußgängerbrücke
bindet heute die Monbijoustraße an.
Zur Beschreibung der Stadtlandschaft, der Blickbezüge, der Entstehungsgeschichte
sowie der Konstruktion und der technischen Daten siehe "Südliche Monbijoubrücke".