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Konstruktion
Die Stahlkonstruktion der Schleusenbrücke ist über eine Flachgründung mit kanalseitiger Spundwand gehalten. Die Stahlträger überspannen den Schleusenkanal in einem Zug.
Das Geländer der Schleusenbrücke zeugt von handwerklicher Guss- und Schmiedekunst. Je zwei der Medaillons des Geländers, geschaffen von den Bildhauern Robert Schirmer und Otto Markert, zierten schon das Geländer der Vorgänger-Brücke. Das Geländer war beim Brückenneubau 1939 nur umgestaltet und verlängert worden. Je zwei weitere Medaillons des Bildhauer Kurt Schumacher, Mitglied der Widerstandsgruppe Schulze-Boysen/Harnack wurden ergänzt. Zusammen mit den bei Brückenneubauten gefundenen Kupfertafeln belegen sie mit ihren Motiven ein Stück Berliner Stadtgeschichte.

Verkehr
Die Brücke hat 2 Fahrspuren, 1 Standspur und beidseitig Fußgängerwege. Sie wird gleich stark von Fahrzeug- und Fußgängerverkehr frequentiert.

Besonderheiten
Die besondere Bedeutung der heutigen Schleusenbrücke liegt in der künstlerischen Gestaltung ihrer Brückengeländer:
Auf 8 Kupfermedaillons von Kurt Schuhmacher, Robert Schirmer und Otto Markert erinnern als Stadtveduten an die Entwicklung des Ortes um die Schleuse.

 
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