Kunsthalle Köpenick

Brandwände Stadtraum

Eine Umdeutung urbaner Leerstellen macht vierzig freistehende Brandwände zu ideellen Projektionsflächen: sie werden die weißen Ausstellungswände einer ganz Köpenick umfassenden Kunsthalle.

Mit der Realisierung einer Institution für internationale Gegenwartskunst gewinnt Köpenick Kontur und Aufmerksamkeit. Zentrale Figur der Kunsthalle Köpenick ist ein auf Zeit bestellter Kurator, der ein mehrere Ausstellungen umfassendes Programm erarbeitet und schrittweise realisiert. Die sensible Präsenz im Stadtraum erfordert einen präzisen und zusammenhängenden Umgang mit den Leerflächen: durch den Kurator wird eine räumlich wie zeitlich umfassende Ausstellungsform in der Kunsthalle garantiert.

Passage Köpenick

Stadtraum

Rot, Gold, Silber und Blau sind die Farben des Stadtwappens. Sie werden zu einer rhythmischen Farbfolge: ein Fahnenweg leitet durch die Altstadt und schließt sich zu einem Ring am Köpenicker Ufer. Neue visuelle Aufmerksamkeit und eine andere Wahrnehmung des Bekannten machen Köpenick im Innern wie von außen als charakteristischen Inselort erfahrbar.

In der individuellen Bewegung durch die Stadt wird die Passage entlang der farbigen Stationen zum Erlebnis. Gleichzeitig markiert jede der dreißig Fahnen, an deren Stationen auch Toninstallationen vorgesehen sind, eine Intensität, die Aufmerksamkeit für den Ort schafft. Ein Aussichtsturm auf dem Grundstück Rosen-/ Ecke Kirchstraße ermöglicht einen Panoramablick.

Kühn Malvezzi

Berlin + Wien Architekten

blocks_image
blocks_image